Hilfe gegen die Übelkeit

von Redaktion

Bei den bevorstehenden Fahrten mit dem Auto in den Urlaub wird leider viel zu oft die Vorfreude durch Reiseübelkeit getrübt. Der Automobil-Club Verkehr (ACV) gibt Tipps.

Ursache: Wenn unterwegs die Augen etwas Ruhiges sehen (zum Beispiel ein Buch oder Display), das Gehirn aber eine Bewegung registriert (zum Beispiel Kurvenfahrt), kann der Körper mit Übelkeit reagieren. Kinder reagieren empfindlicher als Erwachsene.

Sitzplatz: Auf dem Beifahrersitz sieht man freier als auf der Rückbank, und Bewegungen lassen sich besser einschätzen. Da nicht alle vorne sitzen können, ist es wichtig, dass man zumindest von hinten nach vorne durch die Scheibe blicken kann.

Schlaf: Kindern kann es helfen, zumindest einen Teil einer langen Autofahrt zu verschlafen. Lüftung: Gerüche können Übelkeit auslösen, daher immer wieder lüften oder die Klimaanlage gemäßigt einstellen.

Essen: Ein leichter Snack vor der Fahrt hilft am besten, denn ein übervoller oder ein ganz leerer Magen können Übelkeit verstärken. Getränke sollten keine Kohlensäure enthalten. Manche Menschen schwören auch auf Ingwer-Präparate.

Medikamente: Kinder sollten Medikamente (zum Beispiel Antihistaminika) nur nach Absprache mit dem Kinderarzt einnehmen. VP

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