Fortsetzung:
Gerade in einer ländlichen Region wie Haag sei der ganzheitliche Ansatz ein wichtiger Baustein zuverlässiger Versorgung.
Der gute Austausch mit den Kollegen ermöglicht auch komplexe Behandlungsabläufe, zum Beispiel bei Implantaten, Kieferregulationen und obstruktiver Schlafapnoe. Auch in der Tumorvorsorge spielt eine gute konsiliarische Zusammenarbeit eine große Rolle.
Der Dank gilt natürlich ebenso den Dental-Laboren Röder und Hallweger, die mit ihrem Know-how den Zahnersatz für die Praxis Roatzsch in Haag, München und Traunreut fertigen.
Mehr Raum
für Abläufe
Neueste sichtbare Veränderung ist der Ausbau der Räumlichkeiten. „Unser fünftes Behandlungszimmer ist ein großer Schritt für uns“, erklärt sie. Dadurch ließen sich Terminplanung und Abläufe deutlich entzerren, Wartezeiten würden minimiert, Behandlungen besser koordinierbar.
Dahinter steht ein starkes Team aus drei Zahnärzten – neben ihr zwei angestellte Kolleginnen und Kollegen – sowie elf Helferinnen. „Vier davon sind ausgebildete zahnmedizinische Prophylaxeassistentinnen, eine bildet sich gerade zur Dentalhygienikerin weiter. Solche Entwicklungspfade wünsche und unterstütze ich ausdrücklich“, sagt Daniela Roatzsch.
Beruf mit
Perspektive
Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels will sie ein Zeichen setzen: „Wir wollen zeigen, wie attraktiv der Beruf der zahnmedizinischen Fachangestellten sein kann, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.“
Die Tätigkeit sei wohnortnah – „Zahnärzte gibt es überall“ –, die Arbeitszeiten gut planbar und familienfreundlich, und der Wiedereinstieg nach einer Pause sei in der Regel gut möglich. „Wer möchte, kann sich in viele Richtungen spezialisieren: Prophylaxe, Dentalhygiene mit Kompetenzen fast auf Arztniveau, Praxis- oder Abrechnungsmanagement“, zählt sie auf. Je höher Qualifikation und Eigenverantwortung, desto selbstständiger könne gearbeitet werden – „und das wirkt sich natürlich auch auf das Gehalt aus“.
Chancen für
Quereinsteiger
Auch Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger will sie ausdrücklich ermutigen. „Menschen aus anderen medizinischen Berufen, aber auch aus ganz anderen Branchen können sich bei uns einarbeiten“, erklärt Daniela Roatzsch.
In ihrer Praxis gebe es die Möglichkeit, langsam hineinzuwachsen, Routinen Schritt für Schritt zu lernen und sich mit Unterstützung des Teams weiterzuentwickeln. „Unter bestimmten Voraussetzungen können Fortbildungen sogar über die Agentur für Arbeit gefördert werden – und wenn der Wunsch nach Qualifikation da ist, dann fördern wir das aus voller Überzeugung.“
Privatleben
im Blick
Ein Punkt ist ihr dabei besonders wichtig: „Das Privatleben darf nicht auf der Strecke bleiben.“ Sie wisse, dass viele Mitarbeiterinnen neben dem Beruf Familie, Kinder oder andere Verpflichtungen haben. „Flexible Arbeitszeiten und ein offenes Ohr für persönliche Lebenssituationen gehören für mich genauso zur Praxisphilosophie wie moderne Technik oder hochwertige Behandlungskonzepte.“ So entstehe ein Arbeitsumfeld, in dem Menschen bleiben – wie Martina Kelm, Brigitte Herzog und Moni Sieber – und in dem neue Kolleginnen und Kollegen die Chance haben, „einen sinnstiftenden Beruf zu ergreifen“.