Viele Berufstätige haben den Wunsch, ihre Englischkenntnisse zu verbessern. Aber wann macht es Sinn, den Arbeitgeber einzubeziehen und ihn etwa um Kostenübernahme für Apps, Kurse oder Workshops zu bitten?
„Wer Englischkenntnisse im Job benötigt und bemerkt, dass sprachliche Defizite da sind, sollte sich nicht scheuen, auf den Arbeitgeber zuzugehen“, sagt der Münchner Karrierecoach Walter Feichtner. Denn bessere Englischkenntnisse von Beschäftigten sind oft auch für den Arbeitgeber von Vorteil. Laut Feichtner tragen gute Sprachkenntnisse dazu bei, dass es bei internationalen Projekten nicht zu Missverständnissen kommt, aus denen mehr oder weniger schwerwiegende Fehler resultieren könnten. Zudem qualifizieren sich Beschäftigte mit dem Englischlernen mithilfe des Arbeitgebers für höhere Positionen, die verhandlungssichere Sprachkenntnisse erfordern. „Man sollte also bei Bedarf den Mut haben, aktiv die Führungskraft oder die Personalabteilung auf sein Vorhaben anzusprechen“, so Feichtner. Vorher sollte man allerdings recherchiert haben, welche Kosten durch das gewünschte Lernen entstehen und wie viel Zeit dafür benötigt wird. dpa