Ein Moment der Hingabe: Saturday Night Fever zeigt Tony Manero (Andrea De Majo) und Stephanie Mangano (Verena Kollruss) im Tanz. Foto Peter Koren
Wenn sich die ehrwürdigen Mauern der Festung Kufstein in eine schillernde Bühne verwandeln, beginnt eine Reise mitten ins Herz der 70er-Jahre. Saturday Night Fever ist mehr als ein Musical – es ist ein pulsierendes Lebensgefühl, ein Rausch aus Musik, Tanz und Emotion. Vom ersten Beat an liegt Spannung in der Luft, ein Knistern, das sich mit jeder Bewegung, jedem Blick intensiviert.
Die legendären Hits der Bee Gees durchdringen die Sommernacht, werden zu treibenden Herzschlägen einer Geschichte voller Sehnsucht, Aufbruch und Leidenschaft. „Stayin‘ Alive“, „Night Fever“ – diese Songs sind nicht nur Ohrwürmer, sie sind pure Emotion.
Hier verschwimmen Bühne und Publikum, hier wird mitgesungen, mitgefühlt, mitgelebt.
Ein Tony,
der unter die Haut geht
In der Rolle des Tony Manero steht mit Andrea De Majo ein Künstler auf der Bühne, der das Publikum nicht nur begeistert, sondern tief berührt. Der in Rom ausgebildete Italiener ist seit Jahren ein prägender Teil des Tiroler Landestheaters und hat sich weit über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Doch es ist mehr als Technik oder Erfahrung – es ist seine unverwechselbare Ausstrahlung, dieses innere Feuer, das jede Bewegung trägt.
Wenn er tanzt, erzählt er von Träumen, von Hoffnung, von dem unbändigen Drang, dem Alltag zu entfliehen. Sein Tony ist verletzlich und stark zugleich – ein Mensch, der liebt, kämpft und leb.
Stärke trifft Sehnsucht:
Stephanie Mangano
Verena Kollruss verleiht Stephanie Mangano eine faszinierende Tiefe. Ihre Ausbildung in Wien, ihre Engagements von der Volksoper bis hin zu internationalen Bühnen spiegeln sich in jeder ihrer Bewegungen wider.
Doch es ist ihre emotionale Präsenz, die den Raum erfüllt. Mit jeder Drehung, jedem Schritt erzählt sie von Sehnsucht, von Leidenschaft und Liebe und von der Suche nach einem eigenen Weg. Sie überzeugte bei Sister Act und hat das Publikum in West Side Story begeistert – nun kehrt sie zurück, intensiver, strahlender und berührender denn je.
Die Handschrift
der Leidenschaft
Regisseur und Choreograf Vanni Viscusi versteht es wie kaum ein anderer, Geschichten durch Bewegung lebendig werden zu lassen. Seine über 25-jährige Karriere als Performer prägt jede Szene, jede Choreografie. Es ist diese Mischung aus Präzision und Emotion, die seine Inszenierungen so besonders macht.
Nach gefeierten Erfolgen mit Sister Act und West Side Story bringt er auch bei Saturday Night Fever seine Vision auf die Bühne: modern, kraftvoll und durchzogen von einer elektrisierenden Intensität. Jede Szene pulsiert, jede Begegnung knistert – ein Gesamtkunstwerk, das unter die Haut geht.
Ein Sommerabend,
der bleibt
Diese Produktion ist ein Sommerhighlight, das man nicht verpassen sollte. Wer möchte, taucht noch tiefer ein und erscheint im Disco-Look der 70er-Jahre – ein spielerischer Schritt hinein in eine Zeit voller Glanz und Freiheit.
Und ein besonderer Gedanke: Der 10. Mai ist Muttertag. Warum nicht Vorfreude schenken? Ein gemeinsamer Abend bei Saturday Night Fever wird zu einer Erinnerung, die bleibt – voller Musik, voller Leben, voller Gefühl.
Wenn die Lichter angehen, der Rhythmus einsetzt und die Nacht zu tanzen beginnt, gibt es kein Halten mehr. Kufstein wird zur Bühne der Leidenschaft. Bis bald im Discofieber!
Tickets und Info unter: www.musicalsommer.
tirol