Was tun beim Reifenplatzer

von Redaktion

Ein Reifenplatzer gehört zu den Situationen, die man als Autofahrer nicht erleben möchte. Sekundenbruchteile entscheiden über die Sicherheit der Insassen. Der Automobil-Club ACV erläutert, was in solch einem Fall wichtig ist.

Ursachen: Typische Auslöser für einen Reifenplatzer sind falscher Reifendruck, Überladung, Vorschäden an der Karkasse und Materialalterung. Richtige Reaktion: Platzt ein Reifen bei hoher Geschwindigkeit, wird das Fahrzeug instabil und zieht zur Seite. Entscheidend ist dann, ruhig zu bleiben und kontrolliert zu handeln. Platzt ein Vorderreifen, zieht das Fahrzeug meist deutlich zur beschädigten Seite. Bei einem Hinterreifen kann das Heck instabil werden. Es gilt, das Lenkrad fest und gerade zu halten und nur so viel zu korrigieren, wie nötig ist, um in der Spur zu bleiben. Warnblinker anschalten. Bremsen: Abruptes Verzögern kann das Fahrzeug zusätzlich destabilisieren und zum Schleudern oder Überschlagen führen. Stattdessen sehr sanft und dosiert bremsen und die Geschwindigkeit möglichst kontrolliert zu verringern. Anhalten: Das Auto auf den Standstreifen lenken, aussteigen und die Pannenstelle mit dem Warndreieck absichern. Kam es zu einem Unfall oder liegen Reifenteile auf der Fahrbahn, sollte die Polizei informiert werden. VP

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