Wenn das Frühjahr Fahrt aufnimmt, entscheidet oft ein kurzer Grund-Check darüber, wie pflegeleicht der Garten durch die Saison kommt. Zuerst geht es um Ordnung und Sicherheit: Wege freiräumen, lose Kanten und Stolperstellen prüfen, Beete von Winterresten befreien. Beim Gehölzschnitt gilt in dieser Zeit besondere Vorsicht: Starke Rückschnitte oder „auf den Stock setzen“ von Hecken und Sträuchern sind vom 1. März bis 30. September verboten – erlaubt sind schonende Form- und Pflegeschnitte, solange keine Nester gestört werden.
Ein Tipp: Werkzeuge prüfen, Akkus laden und Handschuhe bereitlegen – so starten Arbeiten ohne unnötige Unterbrechungen entspannt.
Den Boden stärken,
Wasser sparen
Danach lohnt der Blick auf den Boden: Kompost als Grunddüngung (im Frühjahr oft 2 bis 4 Liter pro Quadratmeter bei eingewachsenen Zier- und Obstgehölzen) verbessert Struktur und Nährstoffversorgung. Gegen Trockenphasen hilft eine Mulchschicht: Sie reduziert Verdunstung, hält den Boden länger feucht und mindert Erosion bei Starkregen.
Zum Schluss kommt noch der Wohlfühlteil: Sitzplatz, Kübel und Deko-Elemente so setzen, dass Blickachsen entstehen – kleine Änderungen, große Wirkung. Dabei hilft eine einfache Regel: Weniger, aber stimmig – lieber ein klarer Schwerpunkt (zum Beispiel ein Topf-Ensemble oder ein schönes Objekt) statt vieler Kleinteile. Wer außerdem Zonen im Garten schafft, wie „Eingang“ oder „Sitzbereich“, bei dem wirkt es sofort aufgeräumter, auch wenn noch nicht alles fertig ist.