von Redaktion

Viele der ursprünglichen Anbieter sind noch immer dabei, gleichzeitig sorgen neue Betriebe für frische Impulse. Mit der Käserei Johannesbrunn bleibe insbesondere der Bereich Bio sowie Milch- und Käseprodukte weiterhin stark vertreten.

Die Bandbreite ist groß: Obst, Gemüse und Jungpflanzen, Fleisch- und Wurstwaren, süße Spezialitäten wie Torten oder Schmalzgebäck und handgefertigte Produkte der Kreativbäuerinnen. Was alle Stände verbindet, ist die Nähe zum Kunden. „Die Beratung gehört bei uns dazu“, sagt Müller. „Wer hier einkauft, bekommt Antworten direkt vom Produzenten, und oft auch den einen oder anderen Tipp zur Zubereitung.“

Verlässlichkeit als
wichtige Grundlage

Hinter dem Markt steckt jedoch auch viel Organisation. Geeignete Standler zu finden, die regelmäßig und ganzjährig teilnehmen, ist eine zentrale Aufgabe. Denn während die ersten Besucher um 8 Uhr am Freitagmorgen über den Platz schlendern, sind viele Anbieter bereits seit Stunden auf den Beinen und haben den Aufbau hinter sich.

„Ein Bauernmarkt funktioniert nur, wenn sich die Kunden darauf verlassen können, dass ihre gewohnten Anbieter da sind“, betont Tom Müller. „Diese Verlässlichkeit ist mindestens so wichtig wie die Qualität der Produkte.“ Ihm und Ulrich Niederschweiberer ist es wichtig, das Angebot weiterzuentwickeln. Perspektivisch sollen zusätzliche Bereiche wie Fisch oder Lammprodukte das Sortiment wieder ergänzen.

Mehr als
nur Einkaufen

Mit der Käserei Johannesbrunn gewinnt der Markt nicht nur neue Produkte, sondern auch eine weitere Familiengeschichte, handwerkliches Können und gelebte Landwirtschaft. Genau diese Mischung macht den Charakter des Mühldorfer Bauernmarkts aus: gewachsen, persönlich und offen für Neues – ohne dabei seine Wurzeln zu verlieren.

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