Was kann die i-Kfz-App?

von Redaktion

Vor rund einem halben Jahr wurde die i-Kfz-App in Deutschland eingeführt und bis Ende Ap-ril 2026 rund 1,7 Millionen Mal heruntergeladen. Bei rund 43,7 Millionen privaten Kfz-Haltern also noch kein durchschlagender Erfolg. Möglicherweise liegt diese relativ geringe Zahl in den derzeit noch bescheidenen Funktionen der App, wie der Auto Club Europa (ACE) vermutet. Funktionen wie Anmeldung, Ummeldung oder Außerbetriebsetzung sind nämlich noch kein Bestandteil der App, sondern müssen nach wie vor bei den zuständigen Zulas-sungsbehörden online oder in Person erledigt werden. Die zentrale Funktion der App ist nur der Digitale Fahrzeugschein DFZ, also die digitalisierte Version der Zulassungsbescheini-gung Teil I. Das Originaldokument muss also zumindest innerhalb Deutschlands nicht mehr mitgeführt werden, denn bei einer etwaigen Polizeikontrolle kann man den digitalen Fahrzeugschein auf dem Smartphone vorzeigen.

Allerdings moniert der ACE, dass es reichlich kompliziert sei, in der App einen Fahrzeug-schein hinzuzufügen. Dazu sind die aktivierte Online-Ausweisfunktion des Personalauswei-ses, die Kenntnis der zugehörigen PIN sowie ein NFC-fähiges Smartphone erforderlich. Al-ternativ ein für diesen Zweck von der Zulassungsstelle generierter QR-Code. VP

Artikel 1 von 11