Auf Reisen das Zuhause schützen

von Redaktion

Keine Einladung für Einbrecher

Wer verreist, aber noch das ein oder andere Paket erwartet, sollte auf Abwesenheitsnotizen an der Haustür für Paket- und Lieferdienste besser verzichten. Solche Hinweise signalisieren direkt, dass niemand zu Hause ist – und geben Einbrechern womöglich freie Hand. Stattdessen sollte die Wohnung möglichst bewohnt wirken. Wichtig ist etwa, dass der Briefkasten nicht schon nach wenigen Tagen überquillt. Das Netzwerk „Zuhause sicher“ rät deshalb dazu, Vertraute regelmäßig den Briefkasten leeren zu lassen. Auch typische Abwesenheits-Indizien wie eine Tageszeitung sollten für die Dauer des Urlaubs abbestellt werden.

Auch beim Teilen von Reisehinweisen in sozialen Netzwerken ist Vorsicht geboten. Kriminelle könnten solche Informationen nutzen, um potenzielle Opfer auszuspähen, warnt die Initiative „K-Einbruch“. Über besuchte Veranstaltungen lasse sich etwa leicht die Wohnregion oder sogar der Wohnort herausfinden. Geteilte Bilder von der eigenen Wohnung – etwa von der neu gebauten Terrasse oder der frisch gestrichenen Fassade – könnten sogar Rückschlüsse auf ein bestimmtes Haus zulassen. Die Initiative empfiehlt daher, Urlaubsbilder nur an Einzelpersonen oder in geschlossenen Gruppen zu verschicken. Am sichersten ist es, Fotos erst nach der Rückkehr zu veröffentlichen.

Darüber hinaus gibt es weitere Möglichkeiten, die eigene Abwesenheit weniger offensichtlich erscheinen zu lassen. So kann das Licht in der Wohnung zu unterschiedlichen Zeiten und in verschiedenen Räumen per Zeitschaltuhr oder App ein- und ausgeschaltet werden. Auch Rollläden sollten morgens hoch- und abends heruntergefahren werden – notfalls mit Hilfe hilfsbereiter Nachbarn. Dpa

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