von Redaktion

Die Rosenheimer esmo AG begeht in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen mit einem großen Tag der offenen Tür. Das Unternehmen feiert damit auch die erfolgreiche Entwicklung der vergangenen Jahre: rund 285 Mitarbeitende weltweit, zwei starke Geschäftsbereiche und ein Jahresumsatz von rund 60 Millionen Euro. Was einst als Idee von sieben Ingenieuren begann, ist heute ein international anerkannter Spezialist für Halbleiter-Testtechnik und Sondermaschinenbau.

Tag der offenen Tür
am 20. Juni 2026

Anlässlich des Jubiläums lädt die esmo AG am 20. Juni 2026 von 10 bis 14 Uhr zu einem Tag der offenen Tür am Standort Rosenheim ein. Die Besucher erhalten einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen des Unternehmens, können selbstständig das Unternehmen erkunden und sich aus erster Hand über die Technologien und Produkte der esmo informieren. „Wir öffnen an diesem Tag wirklich alle Türen“, sagt CEO Andreas Rothstein. „Normalerweise kommt man als Außenstehender nicht in unsere Produktionshallen, die Montage oder die Fräserei. Am 20. Juni können Besucher hautnah erleben, wie modernste Technologie für die Halbleiterindustrie und den Sondermaschinenbau entsteht.“

An verschiedenen Stationen erklären Mitarbeitende die Arbeitsabläufe und zeigen, wie die Lösungen des Unternehmens entwickelt und gefertigt werden. Für Familien gibt es ein umfangreiches Kinderprogramm mit Kinderschminken, Ballon-Clown, Hüpfburg, Kettcar-Parcours und weiteren Attraktionen. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Eintritt ist frei. Besonders freut sich Andreas Rothstein darauf, die Entwicklung des Unternehmens sichtbar zu machen: „Wir möchten zeigen, was in 25 Jahren aus der Idee von sieben Gründern geworden ist. Heute entwickeln wir hier in Rosenheim Technologien, die weltweit in den modernsten Halbleiterfabriken eingesetzt werden – auch für Chips, die in KI-Anwendungen zum Einsatz kommen. Möglich macht das ein Team, das mit Leidenschaft, Präzision und Innovationsgeist arbeitet.“

Sieben Gründer,
eine Überzeugung

Im Jahr 2001 wagten sieben Ingenieure und Maschinenbauer in Rosenheim einen außergewöhnlichen Schritt: Sie verließen ein etabliertes Unternehmen der Halbleiterindustrie und gründeten gemeinsam die esmo AG – ohne großes Startkapital, ohne Showroom und ohne Marketingapparat. Was sie mitbrachten, waren technisches Know-how, eine ausgeprägte Hands-on-Mentalität und das klare Versprechen, ihren Kunden präzise und zuverlässige Lösungen zu liefern. Bereits im ersten Geschäftsjahr konnte das junge Unternehmen einen wichtigen Auftrag gewinnen: die Entwicklung und Fertigung von drei Manipulatoren für die Halbleiterindustrie.

Nach den ersten Erfolgen setzte eine beeindruckende Wachstumsphase ein. Doch auch die esmo AG blieb von den Herausforderungen der globalen Märkte nicht verschont. Im Zuge der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 brach der Umsatz deutlich ein. „Das war kein Rückschlag. Das war ein Erdbeben“, fasst Rothstein dies rückblickend zusammen. „Aber die esmo ist wieder aufgestanden – und sogar stärker aus der Krise hervorgegangen als zuvor.“ Mit Beharrlichkeit, Innovationskraft und dem Vertrauen ihrer Kunden gelang dem Unternehmen der kontinuierliche Wiederaufstieg. Heute erwirtschaftet die esmo-Gruppe einen Jahresumsatz von rund 60 Millionen Euro.

Zwei Geschäftsbereiche –
ein starkes Ganzes

Die esmo AG ist heute in zwei klar positionierten Geschäftsbereichen tätig, die sich optimal ergänzen und gemeinsam die Leistungsfähigkeit der Unternehmensgruppe prägen.

esmo semicon: Seit ihrer Gründung hat sich die esmo semicon als führender Anbieter von Manipulatoren, Docking- und Interfacing-Systemen sowie Handling-Lösungen für die internationale Halbleiterindustrie etabliert. Diese Maschinen werden bei der Herstellung und im Test von hochempfindlichen Halbleitern eingesetzt. Im Bereich der Testkopf-Manipulatoren – eine Art Roboterarm für die Testanlagen – gilt das Unternehmen heute als Weltmarktführer sowohl hinsichtlich der Modellvielfalt als auch der weltweit installierten Systeme. In diesem Segment zählt die esmo zu den zentralen Technologiepartnern der Branche. Das Portfolio umfasst neben hochpräzisen Manipulatoren außerdem kundenspezifische Docking- und Interfacing-Lösungen (Andockstationen zwischen den Maschinen in der Chipproduktion) sowie automatisierte Handling-Systeme (diese übernehmen den präzisen Transport während des Halbleitertest-Prozesses).

esmo automation: Das zweite Standbein der Unternehmensgruppe ist die esmo automation mit Sitz in Raubling. Als Full-Service-Anbieter im Sondermaschinenbau und in der Automatisierungstechnik begleitet das Team seine Kunden von der ersten Idee über Entwicklung, Konstruktion und Fertigung bis hin zur Inbetriebnahme und langfristigen Betreuung. Das Leistungsspektrum reicht von der Auftragsfertigung nach Kundenvorgaben über die Entwicklung individueller Sondermaschinen bis zur Realisierung komplexer Automatisierungslösungen in Serie.

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