von Redaktion

Fortsetzung:

Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen – darunter Siemens, Bosch, Bayer und Procter & Gamble – vertrauen auf die Expertise des Raublinger Standorts. Die Bandbreite der Projekte reicht von verketteten Fertigungsanlagen und AOI-Systemen bis hin zu hochspezialisierten Sonderlösungen, die exakt auf die Anforderungen der Kunden zugeschnitten werden.

Verantwortung
für die Region

Neben der technologischen Entwicklung übernimmt die esmo AG seit vielen Jahren Verantwortung für die Region. Jährlich beginnen bis zu sechs Auszubildende ihre berufliche Laufbahn in den Bereichen Mechatronik, Industriemechanik, Technisches Produktdesign und Fachinformatik. Für dieses Engagement wurde das Unternehmen 2022 mit dem Martha-Pfaffenberger-Ausbildungspreis der Stadt Rosenheim ausgezeichnet.

Die Förderung von Nachwuchskräften ist dabei Teil einer langfristig angelegten Personalstrategie. Alle Auszubildenden erhalten ein Übernahmeangebot. Viele heutige Führungskräfte haben ihre Karriere als Auszubildende oder Werkstudierende bei der esmo begonnen.

Dabei investiert das Unternehmen gezielt in die Weiterentwicklung seiner Mitarbeitenden. Die Fluktuation ist außergewöhnlich gering: Zahlreiche Kollegen gehören dem Unternehmen seit zehn, 15 oder sogar 20 Jahren an. Einige Mitarbeitende sind bereits seit der Gründung im Jahr 2001 Teil des Teams.

Gleichzeitig hat das Unternehmen früh erkannt, dass sich die Erwartungen an moderne Arbeitgeber verändern. Flexible Arbeitsmodelle, eigenverantwortliches Arbeiten und die Möglichkeit, Ideen aktiv einzubringen, sind heute feste Bestandteile der Unternehmenskultur. Gerade für jüngere Generationen spielen Sinnhaftigkeit, Mitgestaltung und eine ausgewogene Work-Life-Balance eine immer größere Rolle.

Mit einem Durchschnittsalter von rund 34 Jahren verbindet die esmo langjährige Erfahrung mit frischen Ideen. CEO Andreas Rothstein betont: „Aber wir brauchen beide Seiten. Die jungen Kolleginnen und Kollegen bringen frische Ideen, digitale Kompetenz und neue Perspektiven mit. Die erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das Fundament unseres Erfolgs. Sie haben über Jahre hinweg ein enormes Fachwissen aufgebaut, kennen unsere Kunden und deren Anforderungen genau und sorgen dafür, dass wir auch in komplexen Projekten verlässlich liefern.“

Global vernetzt –
lokal verankert

Was 2001 in Rosenheim begann, hat sich zu einem internationalen Netzwerk entwickelt. Heute ist die esmo-Gruppe mit Standorten in Rosenheim, Raubling, Roseville (Kalifornien), Singapur, Shanghai und Taiwan vertreten – an den wichtigsten Knotenpunkten der globalen Halbleiterindustrie. Weltweit beschäftigt die Unternehmensgruppe heute rund 285 Mitarbeitende, davon 182 in Deutschland.

Seit 2011 gehört die esmo AG zur Accuron Industrial Technologies Group (AIT), einem international tätigen Industrieverbund mit Hauptsitz in Singapur. Die Zugehörigkeit bietet zusätzliche Stabilität, Zugang zu internationalen Märkten und erweiterte Ressourcen für weiteres Wachstum.

Trotz ihrer internationalen Ausrichtung bleibt die Unternehmenskultur stark von bayerischen Werten geprägt. Verlässlichkeit, Präzision und Qualitätsbewusstsein genießen weltweit hohes Ansehen und bilden weiterhin das Fundament des Unternehmenserfolgs. „Unsere Kunden wissen: Wenn die esmo zusagt, dass eine Maschine zu einem bestimmten Termin geliefert wird und bestimmte Spezifikationen erfüllt, dann können sie sich darauf verlassen. Diese Verlässlichkeit ist gerade in der Halbleiterindustrie, wo Produktionsausfälle extrem teuer werden können, Gold wert“, so Andreas Rothstein.

25 Jahre – und
ein Blick nach vorn

Die Halbleiterindustrie steht vor einem Jahrzehnt des Wachstums. Künstliche Intelligenz, autonomes Fahren, Edge Computing und die fortschreitende Digitalisierung erhöhen weltweit den Bedarf an leistungsfähigen Mikrochips – und damit auch an hochpräzisen Testsystemen. Die esmo AG sieht sich technologisch, personell und geografisch hervorragend aufgestellt, um an dieser Entwicklung teilzuhaben und sie aktiv mitzugestalten.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist dabei die technologische Spitzenposition des Unternehmens. Im Bereich der Manipulatoren für die Halbleiterindustrie ist die esmo weltweit die Nummer eins. Gleichzeitig verbindet das Unternehmen die Agilität eines mittelständischen Technologieführers mit globaler Präsenz und Kundennähe.

Um diese Position zu sichern, setzt die Unternehmensgruppe auf eine innovationsfreundliche Unternehmenskultur. Mitarbeitende werden ermutigt, neue Wege zu gehen, Ideen auszuprobieren und aus Erfahrungen zu lernen. Weiterbildung besitzt einen hohen Stellenwert, ebenso wie der intensive Austausch zwischen den internationalen Standorten.

„25 Jahre esmo bedeuten: sieben Gründer, eine Unternehmensgruppe, zwei Geschäftsbereiche, fünf internationale Standorte, Hunderte von Mitarbeitenden und unzählige Maschinen, die jeden Tag präzise Arbeit leisten – oft unsichtbar im Hintergrund, aber immer zuverlässig wie ein Uhrwerk“, sagt CEO Andreas Rothstein. „Darauf sind wir stolz. Und darauf bauen wir die nächsten 25 Jahre auf.“

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