von Redaktion

Ein ganzes Jahrhundert Vereinsgeschichte – das feiern die St. Ulrich Schützen Huttenstett im Juni mit einem großen Jubiläumsfest. Vier Tage lang wird im Ort gefeiert, geschossen, musiziert und die Gemeinschaft gepflegt. Das abwechslungsreiche Programm richtet sich an alle Generationen und verbindet Tradition mit geselligem Miteinander.

Den Auftakt bildet am Freitag, 19. Juni, das Bier- und Weinfest im Festzelt. Ab 19 Uhr sorgen die „Bierfuizl“ für Stimmung, dazu gibt es Barbetrieb – beste Voraussetzungen für einen geselligen Start ins Festwochenende.

„Huadnsteda Gaudiroas“
sowie ein Oldtimertreffen

Am Samstag folgen gleich zwei Höhepunkte: die „Huadnsteda Gaudiroas“ sowie ein Oldtimertreffen. Ab 11 Uhr startet die Spiele-Rallye für Jung und Alt, bei der Geschick, Teamgeist und Humor gefragt sind. Die Anmeldung erfolgt direkt im Festzelt. Für das leibliche Wohl ist mit Mittagstisch sowie Kaffee und Kuchen bestens gesorgt. Parallel dazu kommen Oldtimer-Fans auf ihre Kosten.

Der Sonntag steht ganz im Zeichen der Tradition. Um 10 Uhr beginnt der Festgottesdienst mit anschließendem Festzug, musikalisch begleitet vom Musikverein Gars und der Trachtenblaskapelle Ramsau. Auch am Festsonntag wird ein Mittagstisch sowie Kaffee und Kuchen angeboten, am Nachmittag öffnet zudem wieder der Barbetrieb.

Täglich Festschießen

Während des gesamten Festes findet täglich ein Lasergewehrschießen im Zelt statt, bei dem Kinder und Erwachsene mitmachen können. Es gibt sowohl Tages- als auch Gesamtpreise – etwa ein Saunafassl für ein Wochenende oder eine Grilltonne – zu gewinnen. Auch für die jüngsten Besucher ist gesorgt: Eine Hüpfburg steht an allen Tagen bereit.

Den traditionellen Abschluss bildet am Montag das Kesselfleischessen ab 18.30 Uhr. Für die musikalische Umrahmung sorgt „Huabablech“. Ein besonderer Moment folgt um 21 Uhr mit der Ehrung des Gesamtsiegers des Festschießens.

Bewegte Geschichte

Die Schützengesellschaft St. Ulrich Huttenstett blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, die von Zusammenhalt und ehrenamtlichem Engagement geprägt ist. Gegründet wurde der Verein im Jahr 1926 im Gasthaus Eisgruber. Erster Schützenmeister war Engelbert Schuster, Landwirt und später Bürgermeister der Gemeinde Lengmoos.

Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs kam das Vereinsleben zunächst zum Erliegen. Erst im November 1953 wurde die Schützengesellschaft wiederbelebt. Sieben engagierte Bürger trafen sich zur Wiedergründung – aus den „Kegelfreunden“ wurden wieder Schützen. Zum ersten Schützenmeister der neuen Zeit wurde Nikolaus Steinbacher gewählt, der das Amt beeindruckende 39 Jahre lang innehatte.

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