Operationen am Gehirn mit höchster Fachexpertise

von Redaktion

Neurochirurgen operieren direkt an unserer Schaltzentrale – dem Gehirn. Hier können kleinste Fehler schwerwiegende Folgen haben, es braucht höchste Präzision und viel Know-how. Ein Beispiel ist die endoskopische Operation des sogenannten Wasserkopfes.

Bei einem Hydrozephalus, dem „Wasserkopf“, läuft das Nervenwasser nicht mehr wie gewohnt ab, sondern sammelt sich im Gehirn an und führt dort zu einem erhöhten Druck. Die Folgen sind vielfältig und können von Konzentrations- und Gedächtnisstörungen über Sehstörungen, Harninkontinenz bis hin zu Gangstörungen reichen.

In der Neurochirurgie in Altötting wurden jetzt die ersten Patienten erfolgreich minimal-invasiv behandelt. Das Verfahren kommt nur bei bestimmten Formen des Hydrozephalus infrage und erfordert viel Können und Erfahrung des Operateurs.

Spezialist für komplexen
endoskopischen Eingriff

Am InnKlinikum Altötting führt Dr. David Schul, Chefarzt der Neurochirurgie, diesen komplexen endoskopischen Eingriff durch, bei dem mit einem dünnen Endoskop ein winziges Loch in der Hirnkammer dafür sorgt, dass das Wasser abfließen kann. „Die Alternative zum endoskopischen Eingriff ist die Implantation eines Shuntsystems, bei dem ein Schlauchsystem für den Abfluss des Nervenwassers sorgt. Der große Vorteil des minimal-invasiven Verfahrens ist deshalb auch, dass kein Fremdkörper im Gehirn verbleiben muss“, erklärt Chefarzt Dr. Schul.

Komplexe Vorgänge erfordern eine genaue Aufklärung der Patientinnen und Patienten. Die Neurochirurgie in Altötting ist mehrsprachig aufgestellt und bietet aufgrund der hohen Nachfrage seine Sprechstunden auch auf Russisch und Arabisch an.

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