Wenn Hilfe mehr als ein Ehrenamt ist

von Redaktion

Die Freiwillige Feuerwehr Raubling

Sirenen heulen, Funkmelder schlagen Alarm. Während viele Menschen in solchen Momenten Schutz suchen oder neugierig zum Fenster blicken, machen sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Raubling auf den Weg zum Gerätehaus. Innerhalb weniger Minuten verlassen Einsatzfahrzeuge den Hof besetzt mit Frauen und Männern, die ihre Freizeit opfern, um anderen Menschen zu helfen.

Mehr als 70 aktive Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner bilden das Herzstück der Freiwilligen Feuerwehr Raubling. Was sie verbindet, ist die Überzeugung, Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen und Hilfe zu leisten, wenn Menschen sie am dringendsten benötigen.

Geführt wird die Wehr von Kommandant Michael Margreiter und seinem Stellvertreter Alain Ullmann. Unterstützt werden sie von einer engagierten Führungsmannschaft sowie mehreren Landkreis-Ausbildern und Fachberatern, die ihr Fachwissen nicht nur innerhalb der Feuerwehr Raubling, sondern auch auf Landkreisebene weitergeben.

Besonders stolz ist die Feuerwehr auf das generationsübergreifende Miteinander. Von jungen Einsatzkräften bis hin zu erfahrenen Kameraden, die auf Jahrzehnte Feuerwehrdienst zurückblicken können, arbeiten alle auf Augenhöhe zusammen. Erfahrung trifft auf neue Ideen, Routine auf Innovation.

Der Wille
zu helfen

Fragt man die Mitglieder der Feuerwehr Raubling nach ihrer Motivation, fällt die Antwort eindeutig aus: Kameradschaft, Verantwortung und der Wille zu helfen. Der eigene Anspruch lautet dabei scherzhaft, aber durchaus ernst gemeint: „112 Prozent.“ Was die Mannschaft besonders auszeichnet, ist der außergewöhnliche Zusammenhalt. Vertrauen ist im Feuerwehrdienst keine Floskel, sondern Grundvoraussetzung. Die Aufgaben der Wehr Raubling sind vielfältig. Neben der Brandbekämpfung gehören technische Hilfeleistungen, Verkehrsunfälle, Unwettereinsätze, Personenrettungen und Industrieeinsätze zum Aufgabenspektrum.
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