Die Hitzewelle im Juni setzte nicht nur vielen Menschen zu, sondern sorgte auch für einen Anstieg bei der Pannenhilfe des ADAC. Über 20 Prozent mehr Einsätze als üblich meldete der Automobilclub für den elftägigen Zeitraum. Alleine an den Wochenenden waren die Helfer 70.000 Mal im Einsatz.
Die Starterbatterie war mit einem Anteil von rund 40 Prozent die Pannenursache Nummer eins. Dies gilt übrigens sowohl für Verbrenner- als auch für Elektroautos. Hohe Temperaturen beschleunigen die chemischen Reaktionen und lassen die Flüssigkeit in Blei-Säure-Batterien schneller verdunsten. Dies beschleunigt die sogenannte kalendarische Alterung der Batterie mehr als strenge Kälte im Winter.
Weitere Pannenursachen waren Probleme mit dem Motor beziehungsweise dem Motormanagement. Diese waren für rund ein Viertel aller Pannen verantwortlich. In der Bauteilgruppe „Kühlung, Heizung und Klima“ war das Pannenaufkommen mit 13 Prozent doppelt so hoch wie im restlichen Jahr. Besonders Klimakompressoren mit einem gewissen Alter waren den gesteigerten Anforderungen nicht mehr gewachsen und quittierten den Dienst. VP