Keine Panik bei Panne im Tunnel

von Redaktion

Zur Fahrt ans Urlaubsziel gehört auf vielen Routen auch eine Tunnelfahrt. Wer nicht regelmäßig solche Fahrten macht, hat oft ein mulmiges Gefühl, wenn er ins Dunkle fährt, und nicht wenige haben Panik vor einer Panne oder gar einem Unfall. Die Gesellschaft für technische Überwachung (GTÜ) beruhigt.

Weit über 400 Straßentunnel gibt es in Deutschland, rund 270 davon im Fernstraßennetz. Wer sich rechtzeitig auf die Einfahrt einstellt, lässt erst gar keinen Stress aufkommen. Dazu gehören Tempo reduzieren, Abblendlicht einschalten, Abstand halten und Sonnenbrille absetzen sowie die angegebene Radiofrequenz einstellen. Besonders wichtig im Tunnel ist es, bei beginnendem Stau eine Rettungsgasse zu bilden.

Beruhigend ist auch das Wissen um die technischen Einrichtungen in einem Tunnel. Dazu gehören unter anderem grüne Rettungszeichen, die den Weg zum nächsten Notausgang weisen, außerdem die alle 150 Meter vorhandenen Notrufstationen mit einer Direktverbindung zur Leitzentrale, deren Disponenten bei einem Anruf eine präzise Standortbestimmung erhalten, sodass sie umgehend die richtigen Maßnahmen einleiten können. Darüber hinaus gibt es teilweise auch Videoüberwachung, Brand- und Lüftungstechnik sowie Lautsprecher und gekennzeichnete Fluchtwege. VP

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