Genossenschaftliches Wohnen – nachhaltig, sicher, bezahlbar

von Redaktion

KfW weitet Förderung aus

Bezahlbarer Wohnraum wird in deutschen Städten immer knapper. Steigende Mietpreise und Wohnraummangel üben insbesondere in Großstädten zunehmend Druck aus. Vor diesem Hintergrund erlebt genossenschaftliches Wohnen eine Renaissance – als gemeinschaftliche und nachhaltige Wohnform, die bezahlbaren Wohnraum langfristig sichert. Damit bezahlbarer Wohnraum geschaffen und gesichert wird, fördert die KfW den Erwerb von Genossenschaftsanteilen sowohl bei Neugründungen durch Privatpersonen als auch bei bestehenden Wohnungsgenossenschaften. Letztere profitieren insbesondere bei Erweiterungsprojekten oder Nachverdichtungen, wenn durch Neubauten zusätzliche Wohneinheiten entstehen.

„Wohngenossenschaften bieten mehr als nur ein Dach über dem Kopf. Sie schaffen Raum für innovative, nachhaltige Wohn- und Lebenskonzepte. Die gezielte Förderung trägt dazu bei, dauerhaften und bezahlbaren Wohnraum in Deutschland zu schaffen und zu sichern“, sagt Eva Schmidt-Hengst, Produktmanagerin bei der KfW.

Kredithöchstbetrag steigt auf 15.000 Euro

Bund und KfW haben das genossenschaftliche Wohnen bereits seit Längerem unterstützt und ihr Engagement hier nun noch einmal verstärkt. Die Förderung erfolgt durch einen zinsgünstigen Kredit mit Tilgungszuschuss, der den zurückzuzahlenden Kreditbetrag senkt. Seit Februar ist der Kredithöchstbetrag auf 150.000 Euro gestiegen. Der Tilgungszuschuss liegt nun bei 15 Prozent und beträgt maximal 22.500 Euro. Epr

Artikel 1 von 11