Würfelglück, Malspaß und Reisetipps

von Redaktion

Mit diesen Spielen und Büchern verkürzt man sich das Warten, bis es endlich losgeht in die Ferien

Die Koffer stehen bereit, doch zum Abflug dauert es noch ein paar Tage. Dann trotzdem schon mal der Reiselust frönen und loswürfeln. Mit diesen Brettspielen, Ausmalbüchern oder Kinder-Reiseführern kommt garantiert Urlaubs-Vorfreude auf.

Zum Würfeln

• Urlaub planen mit „Happy Holiday“: Eine dreiwöchige Europareise will gut geplant sein. In diesem Plättchenlegespiel geht es durch sieben Metropolen, von London über Prag bis Barcelona. Von Kosmos.

• „Road Trip Europa“ mit Karten: Auch hier führt die Route quer durch Europa, symbolisiert durch Karten, die jeweils ein Land zeigen. Gewertet werden besuchte Länder und Regionen, genutzte Verkehrsmittel und gekostete Küchen. Von Game Factory.

• Ab ins Cockpit mit „Sky Team“: Einen Jumbojet fliegen und die bekanntesten Flughäfen der Welt ansteuern: Zwei Personen schlüpfen in die Rollen von Pilotin und Copilot, gewonnen wird nur gemeinsam. Ruder ausrichten, Triebwerke dosieren, Funk, Fahrwerk und Landeklappen bedienen und am Ende rechtzeitig bremsen. Von Kosmos.

• „Parks“ für Naturfreunde: Yosemite, Grand Canyon, Everglades: Als Wanderer bereist man die berühmtesten Nationalparks der USA, dargestellt auf wunderschön illustrierten Karten. Von Feuerland.

Zum Schmökern

• Postkarten ohne Absender: „Wo bin ich? In 80 Orte-Rätseln um die Welt“ heißt dieses Buch von DuMont. 80 Postkarten aus aller Welt sind darin. Mit 80 Orten, die nie beim Namen genannt werden. Hier hupt alles, was Räder hat, der Helm sitzt, die Pho schmeckt: Welche Stadt ist gemeint? Los geht‘s.

• Mit dem Finger über die Karte: „Landkarten-Rätselreise Europa“ ist ein Bildband, bei dem man mit Anekdoten, Fotos, Kartenausschnitten und kniffligen Fragen quer durch Europa reist. Der Weg führt zu berühmten Zielen ebenso wie in unentdeckte Ecken und macht Lust, abends wieder eine Papierkarte auf dem Tisch auszubreiten (von DuMont).

• Karten, die man so noch nicht gesehen hat: Bei „Mad Maps“ aus dem Riva Verlag dagegen gibt es mal ganz andere Karten, die die Welt aufschlüsseln. Hier blättert man durch die Route, die Zugvögel fliegen, oder durch die verrücktesten Geschwindigkeitsbegrenzungen der Straßen dieser Welt.

• 365 Antworten für die Rückbank: In „P.M. Schneller schlau: Reisen“ erfährt man, warum Jetlag schlimmer ist, wenn man nach Osten fliegt, wo man mit dem Fahrrad durch eine Salzpfanne radeln kann und wo der kürzeste Linienflug der Welt abhebt. Ideal für (auch ganz) lange Autobahnetappen.

• Der erste eigene Reiseführer: Den „Cityguide für Kids“ von Lonely Planet gibt es für alle richtig coolen Städte. Und darin stöbern kleine Bücherfans ab zehn durch die gruseligsten Ecken Londons, die leckersten Süßigkeiten in Paris oder den ältesten Candy Shop New Yorks.

• „Ein bester Freund in ­jeder Stadt“ heißt diese Reihe von Anna Mucha (einbesterfreund.de). Darin besitzt Theo eine magische Weltkugel: dreimal nach rechts drehen, kurz antippen, und das nächste Reiseziel steht fest. In Amsterdam trifft er Mats, gemeinsam erkunden die beiden die schmalen Grachtenhäuser, klären, wofür Klompen gut sind, und suchen die Tulpen, die auch im Winter blühen.

Zum Basteln

• Gegen Langeweile am Campingplatz: In „Mein Camping-Spaß-Buch“ findet man genügend Unterhaltung für den nächsten Zelt-Trip. Inklusive Sonnenuhr und Kompass zum Selberbauen, Geschichten am Lagerfeuer und Tipps für die Nachtwanderungen (von ars Edition).

• Mal wieder was malen: Diese beiden Bücher werden bei jeder nur erdenklichen Gelegenheit von uns mit noch mehr Farbe befüllt. Die Rede ist von den beiden Ausmalbüchern aus dem DuMont Reiseverlag. Erstens wäre da: „Paris in 30 Motiven: Das große Ausmalbuch nach Zahlen“ und zweitens „Japan zum Ausmalen: Ein Jahr in Japan“. Ikonische Stadtansichten, charmante Alltagsszenen und idyllische Landschaften gilt es entweder nach Zahlen numeriert einzufärben oder auch freestyle je nach Laune zu gestalten. Die fertigen Illustrationen kann man heraustrennen und zu Hause aufhängen. Ein Buch, das am Ende fast schöner ist als alle auf der Reise geknipsten. Fotos Fotos. dpa-tmn/J. Ammerschläger

Artikel 6 von 11