Brandgefahr beim Parken

von Redaktion

Die trockenen Sommertage der letzten Wochen haben vielerorts zu einer erhöhten Waldbrandgefahr geführt. Eine der Ursachen für Feuer kann neben Leichtsinn – weggeworfene Zigarettenkippe oder Glasflasche – auch ein unachtsam abgestelltes Fahrzeug sein. Wo man seinen Wagen besser nicht abstellt und von welchen Modellen die größte Gefahr ausgeht, erklärt der Auto Club Europa (ACE). Fahrzeuge mit Verbrennermotor stellen bereits nach wenigen Minuten Fahrzeit ein großes Risiko dar, denn der Katalysator kann sich auf 800 Grad Celsius erhitzen – Gras kann sich bereits bei 300 Grad entzünden. Darum beim Abstellen des Autos darauf achten, dass leicht entzündliche Materialien weit genug entfernt bleiben. Dies gilt nicht nur für tiefergelegte Sportwagen, sondern auch für SUVs mit großer Bodenfreiheit. E-Autos sind hier im Vorteil, da sie keinen Kat haben. Bremsen können unter Umständen so heiß werden, dass ein Brand entstehen kann. Auch hier sind Stromer wieder im Vorteil, denn bei ihnen werden laut ACE Bremsscheiben nicht so extrem erhitzt. Bei Sommerhitze sollte man also seinen Wagen nicht auf trockenem Gras, Waldboden oder Stoppelfeldern, die bisweilen als temporäre Parkflächen genutzt werden, abstellen. Sicherheit bieten hier nur Asphalt oder Schotter. VP

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