Auf dem Weg in den Urlaub herrscht auf Rastplätzen Hochbetrieb – den auch Kriminelle ausnutzen. Denn im Trubel vergessen manche Menschen Vorsichtsmaßnahmen und werden bestohlen. Der Auto Club Europa (ACE) gibt Tipps zum Schutz.
Wohnmobile und Wohnwagen sind besonders gefährdet, da darin mehr Wertgegenstände vermutet werden als in Pkw, sie unübersichtlicher und darum schwieriger zu überwachen sind und zudem Türen und Fenster manchmal einfach zu öffnen sind. Wer auf der Fahrt übernachten muss, sollte also lieber von der Autobahn abfahren und einen sichereren Campingplatz aufsuchen.
Der ACE empfiehlt, zusätzliche mechanische Sicherungen wie Schlösser, Sicherungsriegel und Spanngurte sowie akustische Alarmanlagen einzusetzen. Auch beim kurzen Verlassen des Fahrzeugs sollten alle Öffnungen geschlossen werden und Wertgegenstände möglichst in einem fest verankerten Wohnmobiltresor aufbewahrt werden.
Wer verdächtige Personen bemerkt, sollte diese nicht direkt mit dem Misstrauen konfrontieren oder womöglich verfolgen. Bei konkretem Verdacht den Polizeinotruf 110 oder 112 wählen. Geben sich Trickbetrüger als angebliche Polizisten aus, sollte man sich unbedingt den Ausweis zeigen lassen und möglichst die Polizei rufen. VP