Die Biomassehof Achental GmbH & Co. KG blickt auf ihr 20-jähriges Bestehen zurück. Der Betrieb mit Hauptsitz in Grassau hat sich erfolgreich zu einem regionalen Motor in Sachen Energie entwickelt.
Der Handel mit Pellets und Holzhackschnitzeln hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr ausgeweitet. Mittlerweile zählt der Biomassehof über 4.500 Kunden – die meisten davon Stammkunden. Dies gelingt nur mit einwandfreien Service, fachlicher Kompetenz und Produkten von höchster Qualität. Die beiden Hauptprodukte Pellets und Hackschnitzel sind durch das Deutsche Pelletsinstitut (DEPI) ENplus zertifiziert und stammen aus einem Einzugsgebiet von nicht mehr als 160 Kilometern.
Gerade in einer Zeit, in der Transparenz, kurze Lieferketten und einwandfreier Service großgeschrieben werden, hat genau das der Biomassehof Achental den anderen Mitbewerbern voraus. Produkte und Möglichkeiten nutzen, die die Region bietet und dabei auch noch das Klima schützen. Das alles vereint die Firmenphilosophie.
Holzvergaser Anlagen –
Erfolgsprodukt mit Hürden
Mit seinen Holzvergaseranlagen ist das mittelständische Unternehmen ein absoluter Vorreiter und ein wichtiger Ökostromproduzent für die Region.
Die vier Vergaseranlagen versorgen drei Blockheizkraftwerke mit klimafreundlichem Holzgas, gewonnen aus Holzpellets, und stellen so grundlastfähigen Strom und Wärme zur Verfügung.
Allerdings gibt es auch Hürden zu meistern. Die immer vielschichtigeren und höheren Auflagen, die es seitens Ämter und Behörden gibt, bremsen das Projekt ein und verhindern einen noch besseren Energiefluss. Dem Geschäftsführer der Biomassehof Achental GmbH & Co KG, Wolfgang Wimmer, ist es daher ein Anliegen, dass die versprochene Entbürokratisierung umgesetzt wird und Projekten wie der Holzvergaseranlagen mehr Zuspruch gegeben wird.
Erfolgreiche Tochterfirma:
Alpina Energie
Neben dem Hauptgeschäft, dem Pellets- und Hackschnitzelvertrieb, hat sich der Biomassehof Achental mit der Projektierung und Realisierung von Nah- und Fernwärmenetzen ein zweites Standbein aufgebaut. Mit der Tochterfirma Alpina Energie GmbH, bestehend aus der Biomassehof Achental GmbH & Co. KG und der Firma Praxenthaler Bad & Design aus Traunstein, konnten bereits zwei Nahwärmenetze in Ruhpolding realisiert werden. Eines der Vorzeigeprojekte dort ist kürzlich in Betrieb gegangen. Die neue Energiezentrale im Ruhpoldinger Ortsteil Schwaig liefert klimafreundliche Wärme mit modernster und innovativer Technik. Zwei Hackschnitzelanlagen mit einer Leistung von jeweils 250 kW versorgen schon 14 Gebäude mit Nahwärme – Tendenz steigend.
Das über Jahre hinweg angeeignete Know-how in Sachen Zentraler Wärmeversorgung hat dem Biomassehof Achental ein gefestigtes Standing in der Branche verschafft. Mittlerweile greifen diverse Gemeinden, Gewerbe und Privatpersonen auf die Projektierungsarbeit des Biomassehofs zurück und bekommen so einen starken Partner bei der Umsetzung eines Wärmenetzes an ihre Seite.
Mit der Alpina Energie sollen in Zukunft noch mehr Nahwärme- und Quartierslösungen geschaffen werden. Diese helfen auch den Kommunen in ihrer Wärmeplanung. Gerade in Siedlungen, die dicht besiedelt sind, jedoch vom Ortskern weit entfernt liegen, bieten sich solche Nahwärmenetze hervorragend an.
Die Priental Wärme – das
große Projekt der Zukunft
Noch in diesem Jahr wird der Biomassehof Achental einen neuen Weg beschreiten und in Form der Priental Wärme GmbH (Zusammenschluss aus Biomassehof Achental Beteiligungs- GmbH & Co. KG und der Gemeinde Aschau im Chiemgau) den Spatenstich für sein erstes eigenes Fernwärmenetz in Aschau im Chiemgau setzen. Diese neue Wärmeversorgung mit Energiezentrale liefert dann klimafreundliche, CO2-neutrale Wärme aus der Region, für die Region.
Über Jahre hinweg suchte die Gemeinde Aschau nach einer Lösung zur Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung. Bis Simon Frank, der Erste Bürgermeister der Gemeinde, mit Wolfgang Wimmer die Möglichkeiten sondierte. Seitdem entstand eine enge Zusammenarbeit.
Eine moderne Hackschnitzelanlage liefert in Zukunft die Wärme für den gesamten Ort. Hier können die regionalen Ressourcen optimal genutzt und der CO2-Fußabdruck durch kurze Lieferketten geringgehalten werden – eine Lösung für die Wärmewende.
Denn nur mit genügend innovativen, klimafreundlichen Ideen und daraus resultierenden Realisierungen von Projekten, kann die Wärmewende gelingen. Es gibt verschiedene Lösungen zur Rettung des Klimas. Und diese gilt es zu nutzen. So wie der Biomassehof Achental in Grassau es vormacht.