Sicher unterwegs auch bei Blitz und Donner

von Redaktion

Der Faradaysche Käfig schützt Passagiere im Gewitter auch im Elektroauto, im Cabrio und im Wohnmobil

Zwar kommt es in der Realität sehr selten vor, dass ein Mensch von einem Blitz getroffen wird. Die Urangst beim Gewitter steckt aber vermutlich bei vielen tief in den Genen. Der ADAC beruhigt.

Die Karosserie des Autos wirkt bei einem Blitzschlag als ein sogenannter Faradayscher Käfig. Elektrische Entladung wird um die Insassen herumgeleitet. Darum sollte man im Innenraum keine Metallteile berühren, die mit der Karosserie in Verbindung stehen. Diesen Schutz gibt es auch bei Elektroautos, für die laut Automobilclub keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen notwendig sind. Hochvolt-Batterien und die Fahrzeugelektronik sind so ausgelegt, dass sie gegen äußere Einwirkungen wie Blitzspannungen weitgehend abgesichert sind.

Im Cabrio sollte man das Verdeck vollständig schließen, um für einen Faradayschen Käfig zu sorgen. Dem ADAC liegen keine Meldungen vor, dass bei einem Unwetter Cabrio-Insassen durch Blitzschlag verletzt worden wären.

Camper sollten offene Fenster, Türen und Klappdächer schließen, kein Geschirr spülen, nicht duschen und das 230-Volt-Kabel außen abziehen. VP

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