Technologien für morgen

von Redaktion

Die TH Rosenheim baut ihr Studienangebot weiter aus: Zum kommenden Wintersemester starten die neuen Bachelorstudiengänge Smart Interactive Media, Energietechnik und Erneuerbare Energien sowie Gebäudetechnik und Energieeffizienz.

Die digitale Welt entwickelt sich rasant weiter. Medienangebote, digitale Assistenten durch Künstliche Intelligenz und ihre Nutzerinnen und Nutzer sind zunehmend miteinander vernetzt und kommen in immer mehr Lebensbereichen zum Einsatz.

Experten für die digitale
Welt der Zukunft

Ob auf dem Smartphone, im Internet oder in intelligenten Produkten – interaktive Medien prägen den Alltag vieler Menschen. Damit steigt auch der Bedarf an Fachkräften, die solche Anwendungen nicht nur technisch umsetzen, sondern verständlich und nutzerorientiert gestalten können. Mit dem englischsprachigen Studiengang Smart Interactive Media, der am Campus Chiemgau in Ruhpolding und Traunstein unterrichtet wird, erweitert die Technische Hochschule Rosenheim ihr Studienangebot um ein zukunftsorientiertes Fachgebiet.

Inhalte aus verschiedenen
Bereichen verknüpft

„Wir verbinden Inhalte aus verschiedenen Bereichen, also zum Beispiel aus der Mediengestaltung und der Informatik, um innovative und interaktive Anwendungen zu entwickeln. Dabei geht es zum Beispiel um Virtual und Augmented Reality, 3D-Design, Animation, Medienproduktion und die Anwendung von Künstlicher Intelligenz“, erläutert Studiengangsleiter Professor Sebastian Feger. Die künftigen Absolventinnen und Absolventen arbeiten an der Schnittstelle von Innovation, Technologie, Medien und Design in Unternehmen, Agenturen, Start-ups oder in der Forschung.

Die beiden anderen neuen Studiengänge sind eine Weiterentwicklung des Studiengangs Energie- und Gebäudetechnologie. „Wir haben festgestellt, dass die Inhalte in den beiden Schwerpunkten so umfangreich geworden sind, dass wir sie in eigenständige Studiengänge aufteilen müssen“, erklärt Professor Gerhard Friedsam, der die Leitung des neuen Studiengangs Gebäudetechnik und Energieeffizienz übernommen hat. In diesem geht es um den Entwurf, die Planung und die Optimierung ressourcenschonender Gebäudetechnik – und das in großem Stil.

Gebäudesektor im Fokus
der Energiewende

„Wir reden hier von großen Gebäudearealen wie etwa Hotels, Krankenhäusern, Einkaufszentren, Sportstadien oder U-Bahnhöfen. Dabei spielen betriebswirtschaftliche Aspekte ebenso eine Rolle wie der optimale Umgang mit Ressourcen“, betont Friedsam. Der Gebäudesektor sei ein entscheidender Faktor, die erforderliche Transformation zu einer Null-Emissionsgesellschaft zu schaffen.

Wichtige Fachleute für
Energiesysteme

Thematisch verwandt, aber doch mit einem anderen Fokus lässt sich der Studiengang Energietechnik und Erneuerbare Energien charakterisieren. „Wir vermitteln unseren künftigen Studierenden fundierte Kenntnisse in klassischer Energietechnik ebenso wie in den Bereichen Solarenergie, Windkraft, Wasserstoff, Energiespeicherung und Energieeffizienz“, so Studiengangsleiter Professor Frank Buttinger. Dabei spiele das Thema Versorgungssicherheit eine zentrale Rolle. „Wir müssen auch in Zukunft sicherstellen, dass unsere Stromnetze zuverlässig den Bedarf decken.“

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