Es darf in Zukunft nicht mehr allein der Inzidenz-Wert zur politischen Umsetzung des Infektionsschutzes angewandt werden. Neben den Infektionszahlen sind die Zahl der symptomatisch Erkrankten, die Belegung der Krankenhausbetten durch Corona-Infizierte, die Mortalität nach Corona als Bewertungskriterien einzubeziehen.
Als wichtiges, gleichrangiges Bewertungskriterium muss man die Impfquote heranziehen.
Social-Media-Blasen
heizen zusätzlich an
Damit kann transparent die Gesundheitsgefahr durch Corona für eine Region bewertet werden. Nur so sind Freiheitseinschränkungen (falls überhaupt noch) verhältnismäßig und vertretbar.
Spätestens seit der Flüchtlingskrise kann eine immer stärker werdende Spaltung der Gesellschaft, die durch Populisten und sogenannte Social-Media-Blasen angeheizt werden, beobachtet werden.
Seit der Corona-Krise sind die überbordenden staatlichen Eingriffe in unsere Grundrechte noch deutlicher erkennbar. Lockdown als einziges letztes Handlungsmittel der Politik, das Festhalten am alleinigen Sieben-Tages-Inzidenz-Wert als Beurteilungskriterium, die moralisch verwerfliche Bereicherung einzelner Politiker im Rahmen der Schutzmasken-Affäre oder die unzulässigen Mehrabrechnungen von Testzentren haben weiter zum Vertrauensverlust in der Bevölkerung und teilweisen Spaltung unserer Gesellschaft beigetragen.