Verkehrsmisere: Planer kündigen

von Redaktion

München – Bei der Bewältigung der Verkehrsmisere im Großraum München droht ein neues Problem. Der Autobahndirektion Südbayern, die für Planung und Bau von Bundesfernstraßen und Eisenbahnprojekten zuständig ist, laufen nach Informationen unserer Zeitung die Planer davon. An der Dienststelle Regensburg habe es eine regelrechte Kündigungswelle gegeben, berichten Bedienstete. Bauingenieure seien verunsichert, weil die Direktion in eine neue Bundes-GmbH, die „Infrastrukturgesellschaft für Autobahnen und andere Bundesfernstraßen“ (IGA), überführt werden soll. Dabei werden die bayerischen Beamten und Angestellte an die IGA ausgeliehen. Die Personallage ist umso dramatischer, da rund um München viele Verkehrsprojekte geplant und gebaut werden sollen. Dazu kündigte Verkehrsminister Joachim Herrmann gestern einen „Verkehrspakt Großraum München“ an.          dw

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