München – Hilfsorganisationen sollen für die Betreuung neu ankommender Flüchtlinge Geld kassiert, aber gar keine Leistung erbracht haben. Nach Recherchen des „BR“-Magazins „Report München“ vereinbarten Verbände wie Rotes Kreuz, Malteser und DLRG mit dem Bundesamt für Güterverkehr den Erhalt von 3200 Euro pro Begleitung eines Flüchtlingszugs. Nach Abebben des Zustroms 2016 sei dann auch für hunderte Fahrten gezahlt worden, die nie stattfanden. Es geht um rund 1,2 Millionen Euro. Die Verbände wiesen die Vorwürfe zurück. Man habe weiter Personal und Materialien vorgehalten, sagte Leonhard Stärk, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Bevölkerungsschutz, dem „BR“. Der Steuerzahlerbund sprach von einem „Skandal“. dor