München – Auf Bayerns Autobahnen haben sich im vergangenen Jahr Staus mit einer Dauer von zusammen 13 865 Stunden gebildet. Das sind 13 Prozent mehr als zwei Jahre zuvor, wie die Antwort des bayerischen Verkehrsministeriums auf eine Anfrage des SPD-Fraktionschefs Markus Rinderspacher zeigt. Der Schaden für die Volkswirtschaft stieg der Antwort zufolge seit 2012 deutlich: Die Staukosten im Freistaat sind von 72 Millionen Euro in 2012 auf 230 Millionen Euro im vergangenen Jahr gestiegen, ein Anstieg um fast 220 Prozent. Grund ist laut Verkehrsminister Joachim Herrmann (CSU), dass mehr auswertbare Daten zur Verfügung stünden und so mehr Staus zu erkennen seien.