München – Der innerparteiliche Druck auf CSU-Chef Horst Seehofer hält an. Der frühere Münchner Bundestagsabgeordnete Peter Gauweiler rief ihn auf, er solle sich zügig einer Mitgliederbefragung oder dem Parteitag stellen. „Die CSU schleppt ihre Nachfolgedebatte jetzt schon seit Langem mit sich herum. Das muss jetzt geklärt werden“, sagte er der „SZ“. „Horst, es ist Zeit.“ Er rief Finanzminister Markus Söder auf, ebenfalls zu kandidieren. „Gegen den alten Löwen muss ein junger antreten.“ Auch weitere Bewerber könne es geben. Gauweiler forderte auch den Rückzug Angela Merkels von der CDU-Spitze: „Die Verantwortlichen sind gewogen und für zu leicht befunden worden.“ Seehofer und Merkel treffen sich Sonntagvormittag zu Verhandlungen in Berlin. cd