München – Mit einer Aufforderung an die Staatsregierung, Flüchtlingen die Aufnahme von Arbeit zu ermöglichen, hat der CSU-Politiker Peter Gauweiler die Debatte um das bayerische Arbeitsverbot für Asylbewerber neu angeheizt. Das strikte Arbeitsverbot, das seit einem Jahr für Flüchtlinge aus bestimmten Herkunftsländern gilt, habe die Stimmung in den Unterkünften verschlechtert, klagen Asylhelfer. Sie berichten von Frust bei den Flüchtlingen und sorgen sich um den sozialen Frieden. Die Belastung für die Helfer steigt – auch deshalb, weil immer mehr Ehrenamtliche ihr Engagement reduzieren. kwo