Oberfranken-CSU will geordneten Übergang

von Redaktion

München – Nach der CSU-Pleite bei der Bundestagswahl nimmt der parteiinterne Druck auf Horst Seehofer weiter zu: Nun fordert auch der CSU-Bezirksverband Oberfranken einen geordneten personellen Übergang in absehbarer Zeit. Das sei in einer Sitzung des Bezirksvorstands quasi einhellige Meinung gewesen, hieß es aus Teilnehmerkreisen. Man wolle keinen Sturz und keine Demontage Seehofers, wurde betont. Dieser solle aber bis zum CSU-Parteitag Mitte November einen Weg aufzeigen, wie er sich den Übergang zu Nachfolgern vorstelle. CSU-Bezirkschef Hans-Peter Friedrich sei beauftragt worden, mit den anderen Bezirksvorsitzenden ein klärendes Gespräch mit Seehofer anzustreben.

Artikel 3 von 11