München – Die Debatte über Horst Seehofers politische Zukunft geht in der CSU weiter. Ein Stimmungsbild unserer Zeitung im Kernland Oberbayern zeugt von massiver Unruhe. Etliche Kreisvorsitzende berichten von „Brodeln an der Basis“. Konsens, mit oder ohne Seehofer in die Landtagswahl zu gehen, gibt es aber nicht. Der Ministerpräsident räumte im „Donaukurier“ ein, es gebe „politisch eine schwierige Lage“, er wollte sich aber nicht auf eine Personaldebatte einlassen. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts „Civey“ für die „Augsburger Allgemeine“ stellten sich zwei Drittel gegen eine Spitzenkandidatur Seehofers 2018. Allerdings handelt es sich um eine Online-Umfrage. Die CSU würde demnach bei knapp 41 Prozent landen, gefolgt von SPD (14), Grünen (12), AfD (11), FDP (7) und Linken (3 Prozent).