Rom/Athen – In Italien und Griechenland sind im abgelaufenen Jahr deutlich weniger Flüchtlinge angekommen als noch 2016. In Italien trafen nach Angaben des Innenministeriums 119 310 im Mittelmeer gerettete Menschen an den Häfen des Landes ein. 2016 waren es noch mehr als 180 000 Migranten gewesen – 34 Prozent mehr. In Griechenland fiel der Rückgang auch dank restriktiver Maßnahmen wie dem EU-Türkei-Flüchtlingspakt noch deutlicher aus. Nach Angaben des griechischen Staatsradios ERT wurden vom Innenministerium im Jahr 2017 rund 25 000 Migranten zum griechischen Festland gebracht, im selben Zeitraum setzten 24 970 Menschen von der Türkei aus zu den griechischen Inseln über.