München – Das städtische Bestattungsinstitut an der Damenstiftstraße ist seit Wochen überlastet. In den Wintermonaten sterben vergleichsweise viele Münchner. Außerdem sind wegen der nach wie vor andauernden Grippewelle die Wartezimmer voll, die Angestellten des Instituts arbeiten an der Belastungsgrenze. Mittlerweile sei ein Viertel der Mitarbeiter krank, sagt der Leiter der Einrichtung, Peter Kotzbauer. Nun hat er drastische Maßnahmen ergriffen: Mit einem Aushang informiert er seine Kundschaft, dass kurzzeitig keine weiteren Bestattungsaufträge mehr angenommen werden können. Telefonisch sei das Institut allerdings nach wie vor rund um die Uhr erreichbar. sb