Landgericht rügt VW wegen Dieselaffäre

von Redaktion

München – Das Landgericht hat der Klage eines VW-Fahrers aus Solln stattgegeben: Demnach muss der Konzern den Kaufpreis für einen Golf rückerstatten, weil darin eine manipulierte Software eingesetzt worden war. Im Urteil führen die Richter erstmals detailliert aus, dass die VW-Bosse von dem Dieselskandal wussten, ihre Kunden „bewusst getäuscht“ und sie sittenwidrig geschädigt haben. Markus Klamert, der Münchner Anwalt des Käufers, wertet das Urteil als „Sensation“. Bis Mitte Juni hat VW noch eine Einspruchsfrist.

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