Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat bei den deutschtürkischen Wählern ein weitaus besseres Ergebnis eingefahren als daheim in der Türkei. 64,8 Prozent der wahlberechtigten Türken in Deutschland votierten für den Amtsinhaber. Laut offiziellem Ergebnis war die Wahl viel knapper: Erdogan hat insgesamt 52,6 Prozent geholt, sein härtester Konkurrent Muharrem Ince (CHP) kam auf 30,6 Prozent. Erdogan soll am 8. Juli vereidigt werden. Nach der Wahl forderte Außenminister Heiko Maas (SPD) von Erdogan ein Ende des Ausnahmezustands. Dies sei „der nächste Schritt, damit auch das Verhältnis zwischen der Türkei und Deutschland verbessert“ würde.