Maltas Regierung setzt „Lifeline“ fest

von Redaktion

Valletta – Das seit vergangenem Donnerstag im Mittelmeer blockierte Rettungsschiff „Lifeline“ mit etwa 230 Migranten an Bord hat gestern Abend auf der Insel Malta angelegt – und soll beschlagnahmt werden. Das erklärte Maltas Ministerpräsident Joseph Muscat. Gegen die Besatzung der deutschen Hilfsorganisation werde zudem ermittelt. „Dieses Schiff war staatenlos, es wird festgesetzt“, so Muscat. „Das ist keine Blaupause für die Rettung von Migranten.“ Zuvor hatte CSU-Chef und Bundesinnenminister Horst Seehofer auf eine Frage der Linken-Abgeordneten Petra Pau im Innenausschuss des Bundestages geantwortet, das Schiff sei „zu beschlagnahmen und die Crew strafrechtlich zu verfolgen“.

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