Herrmann: Adventsmärkte sicher

von Redaktion

„Niemand muss verzichten“ – Fahndung nach Straßburg-Täter

München – Nach dem Terroranschlag in Frankreich fahndet auch die bayerische Polizei intensiv nach dem Täter. „Damit unterstützen wir die französischen Kollegen bei der Täterfahndung. Beispielsweise haben wir unsere Schleierfahndungskontrollen verstärkt, vor allem in Richtung Baden-Württemberg“, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Auch im grenznahen Raum kontrolliere insbesondere die Bayerische Grenzpolizei intensiv den Fahrzeugverkehr nach verdächtigen Personen. „Darüber hinaus setzen wir zur Fahndung auch unsere Anlagen zur Automatisierten Kennzeichenerkennung ein.“

Für die Sicherheitslage in Bayern gebe es keinen Grund zur Sorge. „Unseren Sicherheitsbehörden liegen derzeit keine Erkenntnisse vor, aus denen sich eine konkrete Gefährdung in Bayern ableiten lässt“, sagte Herrmann. Die Sicherheitsbehörden und die Bayerns Polizei setzten auf umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen wie eine erhöhte Polizeipräsenz, wo immer notwendig. „Das gilt auch für unsere Christkindlmärkte in Bayern.“ Die Sicherheitskonzepte seien eng mit den jeweiligen Veranstaltern abgestimmt und sollten auch den vorweihnachtlich friedlichen Charakter erhalten. „Niemand muss in Bayerns aus Angst vor Anschlägen auf einen Christkindlmarktbesuch verzichten.“

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