Lohnplus für Landesangestellte

von Redaktion

Finanzminister kündigt Übernahme der Tarifeinigung an

München – Bayerns Finanzminister Albert Füracker (CSU) kündigt die Übernahme der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst für die Beamten des Freistaats an. Damit verdienten Beamte in Bayern weiter deutlich mehr als die Kollegen in anderen Bundesländern. „Das ist das beste Ergebnis im Länderbereich für einen Lohnabschluss seit vielen Jahren“, sagte Verdi-Chef Frank Bsirske.

Nach dem Tarifabschluss sollen die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder in diesem und den beiden folgenden Jahren acht Prozent mehr Lohn erhalten. Arbeitgeber und Gewerkschaften einigten sich auf eine stufenweise Anhebung bei einer Laufzeit von 33 Monaten. Mindestanstieg: 240 Euro.

In diesem Jahr sollen die Gehälter, rückwirkend zum 1. Januar, in einem Gesamtvolumen von 3,2 Prozent steigen, mindestens aber um 100 Euro. 2020 ist eine Erhöhung um weitere 3,2 Prozent vereinbart, mindestens aber 90 Euro. Und zum 1. Januar 2021 gibt es nochmals 1,4 Prozent oder mindestens 50 Euro mehr.

Pflegekräfte erhalten darüber hinaus 120 Euro monatlich. Auszubildende bekommen zum 1. Januar 2019 und 2020 je 50 Euro mehr.

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