München – Die Forderungen des Bürgerentscheids zum Radwege-Ausbau in München werden offenbar ausnahmslos umgesetzt. Die SPD-Stadtratsfraktion hat gestern dazu zwei Anträge gestellt, flankiert von einer Pressemitteilung des Oberbürgermeisters. Dieter Reiter erklärte: „Mobilität ist das zentrale Zukunftsthema für unsere Stadt. Um die Lebensqualität auch für die nächsten Generationen zu sichern, braucht es jetzt ein Umsteuern in der Verkehrspolitik.“
Wie berichtet, hatten die Initiatoren für ihre zwei Bürgerbegehren rund 160 000 Unterschriften gesammelt und damit Druck auf die Rathauspolitik aufgebaut. Die muss am 24. Juli entscheiden, ob sie die Forderungen umsetzt. Denn andernfalls droht im Herbst ein Bürgerentscheid. Reiter: „Die Unterschriften verstehe ich als klares Signal, schneller Verbesserungen für den Radverkehr umzusetzen.“
Die Initiatoren verlangen unter anderem nach sichereren und breiteren Radwegen, einem stadtweiten lückenlosen Radverkehrsnetz und flächendeckenden Abstellplätzen. Das zweite Bürgerbegehren setzt sich für einen Radlring um die Altstadt ein. ska