Frankfurt trauert um toten Bub

von Redaktion

„Warum?“ steht auf einem gelben Zettel, der an einen Teddy geheftet ist. Was den 40-jährigen Eritreer am Montag im Frankfurter Hauptbahnhof dazu trieb, einen Achtjährigen und seine Mutter vor einen Zug zu stoßen, ist weiter unklar. Der Mann, selber Vater, schweigt. Am Gleis 7, wo der Bub starb, legten die Menschen Blumen, Kerzen, Plüschtiere und auch Briefe an die Mutter ab, die die Tat überlebte. Der Täter lebte seit 2006 in der Schweiz, hatte eine feste Arbeit, galt als gut integriert. Jedoch wurde nach ihm gefahndet, weil er vergangenen Donnerstag seine Frau, seine ein, drei und vier Jahre alten Kinder und eine Nachbarin in ihren Wohnungen eingesperrt hatte. Wie die Polizei in Zürich mitteilte, war der Mann seit Januar in psychiatrischer Behandlung.

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