München – Auf Bayerns Straßen sind im ersten Halbjahr deutlich weniger Menschen ums Leben gekommen als im Vorjahreszeitraum. Das geht aus der von Innenminister Joachim Herrmann (CSU) veröffentlichten Verkehrsunfallstatistik hervor. Demnach ereigneten sich von Januar bis Juni 202 811 Verkehrsunfälle, was zwar einem Zuwachs von 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Die Zahl der getöteten Menschen ging jedoch um 16,8 Prozent auf 233 zurück. Auch die Zahl der Verletzten ging zurück: Von 33 257 auf 30 437, also ein Rückgang von 8,5 Prozent.
„So sicher waren Bayerns Straßen noch nie“, bilanzierte Herrmann. Bayerns Polizei werde weiter besonders Raser, fahruntüchtige Fahrer, Gurtmuffel und Handysünder ins Visier nehmen. Zum Schuljahresanfang im September seien Schwerpunktaktionen geplant, gerade an Schulen.
Besonders stark ging im ersten Halbjahr die Zahl der getöteten Motorradfahrer zurück: Um 25,8 Prozent auf 49. Allerdings stieg die Zahl der getöteten Radfahrer um 25,8 Prozent auf 39. Die Zahl der getöteten Fußgänger sank um 17,9 Prozent auf 23.