Strukturmängel in 19 Regionen

von Redaktion

Studie: Zahlreiche Gegenden drohen abgehängt zu werden

Köln – Jede fünfte Region in Deutschland droht ohne eine „kluge Regionalpolitik“ abgehängt zu werden. Das ist das warnende Ergebnis einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Demnach gibt es in 19 von insgesamt 96 Regionen „akuten Handlungsbedarf“, damit diese nicht den Anschluss verlieren.

Viele Städte boomen, doch auf der anderen Seite drohen „gefährliche Abwärtsspiralen“ und gesellschaftliche Spannungen. Das IW untersuchte in den Bereichen Wirtschaft, Demografie und Infrastruktur insgesamt zwölf Indikatoren, darunter Arbeitslosenquote und Verschuldung privater Haushalte, Durchschnittsalter und Lebenserwartung sowie Breitbandausstattung und Immobilienpreise. Mit Blick auf die Wirtschaft liegen die Schlusslichter in Westdeutschland: Besonders düster sieht es in Duisburg/Essen, Emscher-Lippe und Bremerhaven aus. In Ostdeutschland sehen die Autoren vor allem bei der Demografie „eindeutigen Handlungsbedarf“. So ist in den Regionen Anhalt-Bitterfeld-Wittenberg, Lausitz-Spreewald, Oberlausitz-Niederschlesien sowie Ost- und Südthüringen das Durchschnittsalter der Bevölkerung hoch.

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