Ekel-Wurst auch in der Region

von Redaktion

Wilke-Skandal: Allein in München 1000 Betriebe beliefert

Erlangen/München – Die Firma Wilke hat bayernweit Wurst, Fleisch und Aufstrich an Händler, Kantinen und Gastronomiebetriebe verkauft. Auch in Krankenhausküchen und Supermärkten wurde Ware sichergestellt, wie die Landkreise dem Bayerischen Rundfunk bestätigten.

Allein in München seien 1000 Betriebe mit der Ekel-Wurst beliefert worden, im Landkreis Rosenheim seien es 120. Hundertprozentige Sicherheit, dass alle belasteten Wurstwaren entdeckt und aus dem Verkehr gezogen wurden, gebe es nicht, teilten einzelne Landratsämter mit.

Der verbraucherpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Florian von Brunn dringt auf mehr Personal im Lebensmittelkontrollbereich: „Die bayerischen Kontrolleure nehmen ihre Arbeit ernst. Aber wir fahren bei der Lebensmittelüberwachung vielfach auf der Felge, weil zu wenig Personal da ist“, so Brunn in einer Mitteilung. Zudem fordert er härtere Sanktionen gegen den Einzelhandel, wenn Kunden in Fällen wie der Wilke-Wurst zu spät gewarnt würden.

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