Traunstein – Der Prozess um den Unfalltod von zwei jungen Frauen im November 2016 geht möglicherweise in die nächste Runde. Der Verteidiger einer der beiden angeklagten BMW-Fahrer, die den fatalen Autounfall durch ihr rücksichtloses Verhalten mitverschuldet haben sollen, hat Revision eingelegt. Am Dienstag waren die Fahrer zu Freiheitsstrafen von zwei Jahren und fünf Monaten, beziehungsweise zwei Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Ob das Oberste Landesgericht tatsächlich prüfen soll, ob es an dem Urteil etwas zu beanstanden gibt, ist ungewiss. Kerstin Rüth, Mutter der getöteten Melanie, ist bestürzt: „Wir hatten uns gefreut, dass das zu Ende ist.“