Mit Spiegeln gegen Lkw-Unfälle

von Redaktion

München will Radler an 1100 Kreuzungen besser schützen

München – Die Landeshauptstadt wird mehr als 8000 Trixi-Spiegel an über 1100 relevanten Kreuzungen aufhängen. Informationen unserer Zeitung zufolge bereitet das Münchner Kreisverwaltungsreferat gerade unter Hochdruck eine Beschlussvorlage für die Ausschusssitzung am Dienstag vor. Der Stadtrat dürfte zustimmen.

Mit den Spiegeln sollen Lkw-Fahrer beim Rechtsabbiegen den toten Winkel einsehen können. Sie waren von mehreren Fraktionen gefordert worden. Die Kosten belaufen sich demnach pro Spiegel auf 84 Euro, hinzu kommen Ausgaben für den Aufbau. München wäre damit flächendeckend mit Trixi-Spiegeln ausgestattet und würde auch deutschlandweit eine Vorreiterrolle einnehmen. Bislang gibt es in der ganzen Bundesrepublik insgesamt nur 1000 Trixi-Spiegel, in Freiburg sind es 160. Zum Vergleich: Flächendeckend sind in der Schweiz 3000 Spiegel installiert.

In München hatte es allein in den vergangenen Monaten mehrere schwere Unfälle gegeben. An der Corneliusbrücke starb im Mai ein Elfjähriger, weil ein Lkw-Fahrer den Buben auf seinem Radl übersehen hatte.   ska

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