Berlin – Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) betrachtet ein Festhalten an der schwarzen Null nicht als zwingenden Grundsatz. Er stellte sich in der Wochenzeitung „Die Zeit“ ausdrücklich hinter den Beschluss des SPD-Parteitags, wonach Zukunftsinvestitionen „nicht an dogmatischen Positionen wie Schäubles schwarzer Null“ scheitern dürften. „Der Satz gefällt mir“, sagte dazu Scholz. „Es wäre falsch, in einer Wirtschaftskrise die Investitionen zurückzufahren.“