Johnson will sein Land einen

von Redaktion

Nach triumphalem Wahlsieg: Queen erteilt Regierungsauftrag

London/Brüssel – Nach seinem spektakulären Wahlsieg mit 365 von 650 Sitzen sieht sich der britische Premierminister Boris Johnson mit einem klaren Mandat für seinen Brexit-Kurs ausgestattet. „Wir werden den Brexit bis zum 31. Januar vollenden, kein Wenn, kein Aber und kein Vielleicht“, versprach Johnson vor jubelnden Anhängern in London. Mit Blick auf Abspaltungstendenzen in Schottland sagte Johnson, er werde das Land einen.

Labour verlor 59 Mandate und kam auf 203 Mandate, die Schottische Nationalpartei legte 13 auf 48 Sitze zu, die Liberalen eroberten elf Sitze.

Johnson holte formell die Erlaubnis zur Bildung einer neuen Regierung ein. Er hatte dafür eine Visite bei Königin Elizabeth II. im Buckingham-Palast. Bundeskanzlerin Angela Merkel gratulierte via Twitter dem Premier: „Herzlichen Glückwunsch, Boris Johnson, zu diesem klaren Wahlsieg.“

Unterdessen sucht der Freistaat Bayern trotz Brexit in London Räume für das dort geplante Verbindungsbüro. Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) erklärte, dass man die engen Beziehungen zum Königreich weiter pflegen wolle.

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