München – Auch ohne Raketen und Böller sind an Silvester rund 20 000 Feierwütige in die Münchner Altstadt geströmt. Sie feierten etwa am Marienplatz erstmals ohne Feuerwerk, der Stadtrat hatte ein Böllerverbot verhängt. Tatsächlich gab es kaum Verstöße gegen die neue Regelung. Die Polizei verzeichnete in der Fußgängerzone lediglich vier Versuche, unerlaubterweise Raketen zu zünden. Böllerer mussten in der Innenstadt in diesem Jahr mit einer Strafe von bis zu 1000 Euro rechnen.
Auch in anderen Kommunen Oberbayerns wurde heuer aus Umweltschutzgründen auf ein Feuerwerk verzichtet. So wurde etwa in Erding, Olching (Kreis Fürstenfeldbruck) oder in Kreuth am Tegernsee das neue Jahr stattdessen mit einer Laser-Show eingeleitet.
Trotz des Böller-Banns an manchen Orten waren die Feinstaubwerte in der Silvesternacht auch in diesem Jahr wieder sehr hoch. Besonders in Bayerns Großstädten überstieg die Feinstaubkonzentration in der Luft den Grenzwert um ein Vielfaches. Und auch für die Feuerwehr gab es wegen silvestertypischer Einsätze bayernweit viel zu tun. dg