General getötet: Kriegsgefahr im Nahen Osten

von Redaktion

Bagdad – Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran spitzt sich gefährlich zu. Nach der Tötung des iranischen Generals Ghassem Soleimani durch einen gezielten US-Angriff in Bagdad droht die oberste Führung in Teheran den USA mit Vergeltung. „Soleimanis Weg wird auch ohne ihn weitergeführt, aber die Kriminellen erwartet eine schwere Rache“, schrieb Ajatollah Ali Chamenei in einem Beileidsschreiben, das im iranischen Staatsfernsehen zitiert wurde. Die Eskalation löste Furcht vor einem Krieg aus. Das US-Verteidigungsministerium erklärte, es würden bis zu 3500 zusätzliche Soldaten in die Region geschickt.

Soleimani, der Kommandeur der iranischen Al-Kuds-Brigaden, wurde in der Nacht zum Freitag bei einem US-Raketenangriff nahe dem Flughafen der irakischen Hauptstadt Bagdad getötet. Das Pentagon sprach von einem „Akt der Verteidigung“. Der Angriff sei auf Anweisung von Präsident Donald Trump erfolgt, um weitere Attacken auf US-Kräfte zu verhindern.

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