BMW stoppt Produktion in China

von Redaktion

Fünfter Coronavirus-Fall In Bayern – WHO ruft Notlage aus

München – BMW hat angesichts der Ausbreitung des Coronavirus in China seine drei Werke in der Millionenstadt Shenyang geschlossen. Die einwöchigen Neujahrsferien seien jetzt um eine weitere Woche bis 9. Februar verlängert worden, sagte ein Unternehmenssprecher gestern in München. Nur die Büroangestellten arbeiteten ab kommenden Montag wieder, jedoch von zuhause aus.

Unterdessen plant die Bundesregierung einen Rückholflug der Bundeswehr für Deutsche und ihre Angehörigen aus der vom Coronavirus am stärksten betroffenen chinesischen Provinz Hubei für Samstag. In der Region um die chinesische Millionenstadt Wuhan halten sich 90 Deutsche und Angehörige auf. Sie sollen in eine zentrale Unterbringung am Luftwaffenstützpunkt Germersheim in Rheinland-Pfalz gebracht werden.

Die WHO hat nach der rasanten Zunahme von Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus in China eine „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ ausgerufen. Den Coronavirus-Kranken in Bayern geht es gut. Am Abend wurde ein fünfter Fall bekannt – wieder bei der Firma Webasto.

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